Pilotprojekt im Dreikönigenviertel: Gendergerechte Verkehrsschilder

Neuss bringt die Verkehrswende voran. Dazu gehören auch neue Verkehrsschilder. Und die sind gendergerecht. Ein Pilotprojekt dazu startet jetzt im Neusser Dreikönigenviertel, berichtet der Stadtverordnete Thomas Kaumanns (CDU).

Fußgänger, Schülerlotsen, Bewohner, Anlieger – die Straßenverkehrsordnung und auch die Verkehrsschilder sind klar männlich dominiert. Das soll sich jetzt ändern. Das weibliche und alle anderen Geschlechter sollen auch im Straßenverkehr sichtbar werden. Die Stadt Neuss will deshalb alle geschlechterdiskriminierenden Verkehrsschilder austauschen. Bei tausenden von Schildern in ganz Neuss ist das nicht auf einmal möglich, deswegen beginnt der städtische Bauhof im Dreikönigenviertel. Aus Fußgängerwegen werde so in Zukunft Fußgehendenwege, geparkt wird auf Bewohnendenparkplätzen. Und wenn demnächst an der Obererft die Bagger anrollen, wird dort ein Schild mit Baustellenmitarbeitenden die Verkehrsteilnehmenden warnen.

Möglich wird das ganze durch ein neues Gesetz, das heute in Kraft tritt und eines der ersten und wichtigsten Vorhaben der Ampel-Koalition im Bundestag ist: Die erste Anpassungsrichtlinie zur Straßenverkehrsordnung betreffend Gender-Wahrheiten (kurz: 1. ApRiL-Gender-Wahn).

Schreibe einen Kommentar