CDU vor Ort in der Kinderinsel Hombroich – Förderung für eingruppige Kitas bleibt

Gute Nachrichten für kleinere Kitas: Eingruppige Einrichtungen sollen auch künftig besonders gefördert werden. Diese Zusage brachten der Neusser Landtagsabgeordnete Dr. Jörg Geerlings und der CDU-Jugendpolitiker Thomas Kaumanns bei ihrem Besuch in der Kita „Kinderinsel Hombroich“ mit. Mit dabei war auch Thomas Nickel, Stadtverordneter für Holzheim und Mitglied im Vorstand des Kindergartens.

Auslöser für den Besuch war die Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz), die derzeit in Arbeit ist. Träger und Eltern hatten sich zuletzt gefragt, ob eingruppige Kitas auch künftig die bisherige besondere Unterstützung erhalten. Geerlings konnte hier Entwarnung geben: „Die Förderung für eingruppige Kitas bleibt bestehen. Das ist eine gute und wichtige Nachricht für viele engagierte Träger und Familien.“

Denn gerade die kleineren Einrichtungen machen die Kita-Landschaft vielfältig. Oft stehen hinter ihnen Elterninitiativen oder besondere Konzepte wie Waldkindergärten. „Eingruppige Kitas bieten häufig eine sehr persönliche Betreuung und entstehen aus echtem Engagement vor Ort“, so Kaumanns. „Sie geben Eltern eine echte Wahlmöglichkeit – und genau diese Vielfalt wollen wir erhalten.“

Viele dieser Einrichtungen leben vom ehrenamtlichen Einsatz der Eltern und Unterstützer. Dieses Engagement verdient aus Sicht der CDU nicht nur Anerkennung, sondern auch Planungssicherheit. „Wer Verantwortung übernimmt und solche Angebote mitträgt, muss sich auf stabile Rahmenbedingungen verlassen können“, betont Geerlings.

Der Besuch ist Teil eines breiteren Austauschs zur geplanten KiBiz-Reform. Noch bevor der Gesetzentwurf im Landtag beraten wurde, hatte die CDU gezielt das Gespräch mit Praktikern gesucht. Auf Einladung von Geerlings und Kaumanns kam der familienpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Jens Kamieth MdL, zu einer Diskussionsveranstaltung nach Neuss. Dort schilderten Erzieherinnen und Erzieher, Einrichtungsleitungen, Träger und Eltern ihre Erfahrungen und Erwartungen. Die Rückmeldungen aus der Praxis sollen nun in den weiteren Gesetzgebungsprozess einfließen – mit dem Ziel, die Kinderbetreuung zu stärken, Kitas besser auszustatten und sie zugleich im Alltag spürbar zu entlasten.