Noch bevor der Gesetzentwurf zur Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) im nordrhein-westfälischen Landtag beraten wird, hat die CDU den Dialog mit der Praxis gesucht. Dazu hatten der Landtagsabgeordnete Dr. Jörg Geerlings und der Jugendpolitiker Thomas Kaumanns den Sprecher der CDU-Landtagsfraktion für den Bereich Kinder, Jugend und Familie, Jens Kamieth MdL, eingeladen.
Bei der gut besuchten Diskussionsveranstaltung kamen Erzieherinnen und Erzieher, Einrichtungsleitungen, Träger, Eltern sowie politisch Interessierte zusammen, um ihre Perspektiven und Erwartungen frühzeitig einzubringen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der offene Austausch. In einer lebhaften und konstruktiven Atmosphäre wurde intensiv diskutiert, zahlreiche Fragen aus der Praxis wurden beantwortet und unterschiedliche Sichtweisen deutlich gemacht.
Das Land möchte die Angebote in der Kinderbetreuung flexibler gestalten und Bürokratie abbauen. Es will offensiv um mehr Personal werben und wird die Kitas mit deutlich mehr Geld ausstatten. In der Diskussion zeigte sich dann auch: Mehr Geld allein wird die Herausforderungen in der frühkindlichen Bildung nicht lösen. Die Teilnehmenden machten deutlich, wo strukturelle Änderungen notwendig sind, wo bürokratische Hürden bestehen und welche Prioritäten aus ihrer Sicht im weiteren Reformprozess gesetzt werden sollten.
Jens Kamieth nahm viele konkrete Anregungen und Hinweise aus der Diskussion auf. Diese sollen in den weiteren Gesetzgebungsprozess einfließen und dazu beitragen, das KiBiz verlässlich, praxistauglich und zukunftsfest weiterzuentwickeln.
Mit der Veranstaltung unterstreicht die CDU ihren Anspruch, Betroffene von politischen Entscheidungen frühzeitig zu beteiligen und ihre Erfahrungen ernst zu nehmen – noch bevor der Gesetzentwurf in den parlamentarischen Beratungen konkretisiert wird.